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<pre>Gerade in schweren Zeiten braucht es jedoch bisweilen solch dreckige Siege, um die Lebensgeister wieder zu erwecken; dank des heiß ersehnten Erfolges würde es nicht verwunden, sollte sich die Mannschaft nun am Dienstag in einer deutlich selbstbewussteren Verfassung präsentieren.  <p> Und da namentlich die Offensivmaschinerie der Bullen noch nicht so recht in Schwung gekommen ist, deutet hier für mich tatsächlich wieder vieles auf eine torarme Punkteteilung hin.  <p>  Von den Fans wurde dabei natürlich auch gewürdigt, dass es am Freitagabend etliche vielversprechende Ansätze zu sehen gab; abgesehen von der beeindruckenden taktischen Disziplin wussten auch die erstmals geballt zum Einsatz gekommenen Neuzugänge aus dem Stand zu überzeugen. <p> Zum Abschluss nehmen wir noch einmal das vermeintliche Spitzenspiel zwischen Union Berlin und dem SC Freiburg unter die Lupe! Warum Freiburg zumindest ein Punkt zuzutrauen ist, wurde bereits erläutert. Union ist die Doppel- und Dreifachbelastung dieser Saison anzumerken, die Köpenicker schleppen sich nur mehr ins Ziel und haben zuletzt sogar gegen vermeintlich kleinere Teams Punkte liegen gelassen, wie das 0:1 in Augsburg oder ein 1:1 daheim gegen Bochum beweisen. <p>  Dabei könnte es sich als ein besonders wirksames psychologisches Schwungrad für die Kölner erweisen, dass im Februar ausgerechnet der unmittelbare Mitbewerber an der Spree an die volle Punktzahl kam — der Rolle des Aufbaugegners scheinen die Berliner derzeit nicht abgeneigt zu sein.  </pre>


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<pre>Denn der Tabellen-16. taumelt nach seinem katastrophalen Fehlstart (nur ein Punkt aus den ersten fünf Partien) durch die Liga wie ein angeschlagener Boxer. Und die sind bekanntlich am gefährlichsten. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass sich die Sinsheimer dem Tabellenführer mit Schaum vor dem Mund entgegenstellen werden!  <p> Die Wettanbieter gehen von einer relativ knappen Angelegenheit aus, sehen aber Vorteile auf Seiten der Hoffenheimer. Nach zwölf Spieltagen ungeschlagen und voller Selbstvertrauen ist die TSG eine überaus harte Nuss. Allerdings sind auch die „Geißböcke“ in sehr guter Form.  <p>  Nach dem Pleiten-Fehlstart in den vergangenen beiden Wochen vermag die Heimbilanz schließlich noch immer eine Brücke zum goldenen Dezember zu schlagen: Daheim sackte der HSV zuletzt gegen Augsburg und Schalke sechs Zähler in unmittelbarer Folge ein. <p> Allerdings hat die TSG eine ähnlich gute Heimbilanz aufzuweisen. Daher wartet auf die Domstädter, die auch auswärts immer wieder für Punkte gut sind (2 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen, Anm.), ein hartes Stück Arbeit. <p>  Denn: „Du kannst ja nicht die Erwartungshaltung haben, dass du gegen Bayern oder Dortmund die Punkte holst und irgendwie eine souveräne Saison spielst.“  </pre> 


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<pre> Zwar ist die Truppe von Manuel Baum auf der sicheren Seite, so lange der VfL Wolfsburg im anstehenden Abstiegs-Endspiel seine Interessen erfolgreich vertritt: Sollte sich allerdings der Dino seiner Heimstärke entsinnen, fängt auch in Sinsheim das hektische Rechnen an.  <p> Schließlich blieb die Hertha in dieser Spielzeit vor allem in den Heimspielen hinter den Erwartungen zurück.  <p>  Während sich Wolfsburg in der Champions League auch in der Fremde (Moskau, Gent) ab und an von seiner starken Seite zeigte, ist die Ausbeute in der Liga nach wie vor historisch schlecht; mit erst einem Auswärtssieg hat sich der VfL den letzten Platz in der Auswärtstabelle gesichert. <p>  Beim FC Ingolstadt errang die Stendel-Elf ein 2:2-Unentschieden und das, obwohl die Hannoveraner zur Pause bereits mit 0:2 ins Hintertreffen geraten waren. Der Platzverweise von Romain BrÃ©gerie beeinflusste die Begegnung dann aber maßgeblich und ermöglichte ein Comeback der Gäste, die in der 8Minute durch Hiroshi Kiyotake zum verdienten Ausgleich trafen. <p>  Auch mit der Annahme, dass RB Leipzig beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer Wolfsburg nicht verliert, lehne ich mich nicht sonderlich weit aus dem Fenster:  </pre>


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<pre> Der FC war beim 0:1 in Dortmund die eigentlich stärkere Mannschaft, an Torchancen mangelte es nicht. Die Wölfe hingegen gewannen mit 2:0 gegen Heidenheim, ein solider, aber keinesfalls glanzvoller Auftritt.  <p> Markus #Gisdol: "Das Team war selbst schockiert von ihrer Leistung. Das war hoffentlich ein Weckruf. Müssen es Freitag wieder geradebiegen" pic.twitter.com/u5p4rwdaFl   <p> Die Mainzer haben sich in den letzten Wochen defensiv extrem verbessert, lassen kaum noch etwas zu. Da fünf der vergangenen acht direkten Duelle auf Mainzer Boden maximal zwei Tore boten, kommt auch dieser Fakt hinzu. <p>  Nach dem berauschenden 5:0 gegen Bochum zum Auftakt ging Stuttgart mit 1:5 nach Führung in Leipzig unter, über zu wenig Spektakel darf sich also niemand beklagen. Freiburg hingegen sorgte mit dem sehr späten 1:0 gegen Bremen für den zweiten Sieg.  <p> Zu breit ist der Kader momentan mit Weltklasseleuten besetzt, um nicht auch am Samstag eine fitte und nominell haushoch überlegene Truppe aufbieten zu können.  </pre>


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<pre> für das Abschneiden in der Hauptstadt dürfte es deshalb von maßgeblicher Bedeutung sein, ob der zuletzt abgestrafte Top-Torjäger am Freitag wieder im Dortmunder Kader zu finden ist — andernfalls droht das offensive Süppchen der Westfalen abermals nur auf Sparflamme zu köcheln.  <p> Vor allem den letzten 20 Hinspiel-Minuten war es dabei zu verdanken, dass sich Kiel noch nicht in voreiligem Gehorsam in sein Schicksal zu fügen gedenkt: Die ihre Systeme etwas zu früh herunterfahrenden Wölfe wurden in der Schlussphase regelrecht an die Wand gespielt.  <p>  Somit können Freunde von Torwetten sämtliche Optionen überlegen — sei es „Beide Mannschaften schießen ein Tor im Spiel“ oder „Über 2,5 Tore im Spiel“. <p>  Ganz so heikel wie damals ist die Situation freilich noch nicht, sollte allerdings selbst dem Spiel gegen die krisengebeutelten Bremer nicht zumindest ein Punktgewinn entspringen, käme der gebürtige Gladbacher schön langsam in Erklärungsnot.  <p> Um für die Fans „nach hundert Jahren“ endlich wieder „ein Fußballfest hinzukriegen“, gelte es daher „90 Minuten Blut zu schwitzen“ – so wie Niklas Stark, der am Böllenfalltor, obwohl nach vierwöchiger Verletzungspause noch nicht vollends fit, als Notnagel in der Innenverteidigung aufgelaufen war.  </pre>


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<address>Apache/2.4.68 (Debian) Server at wct.su Port 443</address>
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